Die Fassade ist ein gestalteter Teil der sichtbaren Hülle oder Außenhaut eines Gebäudes. Der Begriff wird häufig Synonym zu Außenwand verwendet. Es gibt jedoch tendenzielle Unterschiede. Spricht man von der Fassade, so geht es um die Ansicht und das wesentliche Prinzip der Gebäudehülle. Begriff Außenwand dagegen bezeichnet das funktionale Bauteil, das den Außenraum vom Innenraum trennt. Außenwand ist ein eher technischer Begriff und impliziert häufig eine reizärmere Gestaltung.

Die Fassadenverkleidung (äußere Schicht) kann aus Holz, Natur- und Kunststeinen, Keramik, verschiedensten Metallen (Zink, Kupfer, Aluminium), Kompositmaterialien wie Faserzement oder Trespa sowie aus Glas bestehen. Holzfassaden sind Fassadensysteme, die aus Profilen und Platten aus Vollholz oder Materialien mit Rohstoffanteilen aus Holz sind. Der konstruktive Aufbau dieses Bauteils ist ein komplexes Objekt der Bautechnik. Es gibt eine Vielzahl von Konstruktionsarten. 

 


Hinterlüftete Außenwandbekleidungen
Hinterlüftete Außenwandbekleidungen nach DIN 18516 werden auch als vorgehängte hinterlüftete Fassaden bezeichnet. Sie bestehen aus der eigentlichen Fassadenbekleidung (Witterungsschutz) und der durch einen Hinterlüftungsraum konstruktiv getrennt angeordneten Wärmedämmung. Die vorhehängte hinterlüftete Fassade erlaubt unterschiedlichste Fassadenbekleidungen. Gestalterische, technische und wirtschaftliche Freiheit sind dabei gegeben.



Vorhangfassaden
Vorhangfassaden nach DIN EN 13119 bestehen aus großflächigen, im Baukörper verankerten Elementen und erfüllen alle Funktionen einer raumabschließenden Außenwand. Die Fassade trägt außer ihrem Eigengewicht keine statischen Lasten. Die Lasten werden über die Konstruktion des Bauwerks abgetragen. Die Vorhangfassade wird in der Regel in Kombination mit einer Skelettbauweise eingesetzt. Diese Bauart erfordert eine CE-Kennzeichnung.

Die Vorteile der vorgehängten hinterlüfteten Fassade sind: